Der Start in die Wintersaison begann im Oktober 2025 mit der Anreise über Frankreich und Spanien nach Portugal.
Nach 2.600 Kilometern und 460 Euro Mautgebühr erreichten wir das Winterquartierin Ericeira.
Ob und warum es uns dort so gut gefällt, könnt hier nachschauen.
Das Wetter an der portugiesischen Silberküste war in dieser Saison sogar vergleichbar
und teilweise sogar besser als in den letzten Wintern in Andalusien 😉
Allerdings erlebte Portugal in den ersten Monaten des Jahres 2026
die Gewalt eines sogenannten „Sturmzuges“ (Comboio de tempestades).
Zwischen Ende Januar und Anfang Februar traf eine Serie von aufeinanderfolgenden Sturmtiefs
(Harry, Ingrid, Joseph, Kristin, Leonardo und Marta) die Iberische Halbinsel innerhalb kürzester Zeit.
Wir selbst wurden bei Windstärke 10-11 ganz ordentlich durchgeschüttelt
und das Schätzchen schwankte wie ein Schiff im Sturm.
Glücklicherweise wurden wir selbst aber von größeren Schäden verschont
Wir befanden uns wohl „Im Auge des Sturms“.
Leider wurden im Wäldchen auf dem Campingplatz doch einige Bäume Opfer der Stürme.
Da wir alle vier Wochen den Platz für ein paar Tage aufgrund Vorgabe der Eigentümer verlassen mussten, besuchten wir außer Ericeira und Lissabon auch einige schöne andere Lokalitäten Portugals.
So führte uns der Weg in die Weltkulturerbe-Städte Alcobaça und Tomar.
Auch das kleine, aber wunderschöne Obidos und
der westlichste Punkt von (Festland-)Europa Cabo de Roca war einen Besuch wert.
Die Welt-Wellen-Lokalität Nazaré besuchte ich erst zweimal alleine, um festzustellen,
dass die Mega-Wellen immer dann auftauchen, wenn ich NICHT vor Ort bin. 
Vielleicht ist das aber alles eine viel zu sehr gehypte „Wellen-Show“.
Ich hab jedenfalls die Vermutung, dass die meisten Fotos im Web „zu optimistisch“ aufgenommen oder bearbeitet wurden.
Mein Freund Klaus ließ sich aber davon nicht beirren und ist extra aus Deutschland eingeflogen,
um einmal im Leben die Riesenwellen zu erleben. 
So bin ich dann zum dritten Mal nach Nazaré zum Wellenzählen angereist.
Die Location ja glücklicherweise schnell über die Autobahn zu erreichen.
Einige bewegte Bilder aus Nazare könnt ihr hier anschauen.
Im März endete dann auch schon die schöne Zeit in Portugal und wir machten uns wieder auf die Heimreise.
Da wir die Strecken via Bretagne oder über das Rhone-Tal und Lyon schon mehrfach gefahren sind, entschied ich mich, einmal direkt über die Pyrenäen zu fahren. Da lag es nahe, den Weg über den höchsten ganzjährig befahrbaren Pass Europas in Andorra zu nehmen. Das war eine prima Entscheidung und wir hatten einen ganz tollen Tag im Gebirge.
Auch in Frankreich reisten wir (mautfrei!) über das Zentralgebirge und bestaunten an einem Ruhetag das Viaduc de Millau.
Nach einigen weiteren Boxenstopps in Frankreich und in Süddeutschland
erreichten wir nach knapp 3.000 Kilometern wieder unsere „Homebase“ in Rodgau. 
Hier werden wir nun voerst bleiben, Charlotte beim Umzug helfen,
einige Doc-Termine wahrnehmen und mich intensiv um das Schätzchen kümmern.
Rodgau im April 2026
