Heute führte uns der Weg in das schöne Städtchen Tomar im Zentrum Portugals.
Hier kann man fast 1000 Jahre Geschichte erleben, indem man das Christuskloster und die dazugehörige Kreuzritterburg bestaunt.
Es war zwar für mich ein wenig anstrengend, den Berg zu „erklimmen“, aber diese Anstrengung und die 15 Euro Eintritt haben sich gelohnt.
Leider ist die Burganlage selbst noch für eine ganze Weile wegen Restaurationsarbeiten geschlossen.
Die Klosteranlage an sich ist aber schon so groß, dass ich dort einige Zeit verbringen konnte und
mich auch öfters in den weitläufigen Gemäuern verlaufen habe.
Ich bin ja ein großer Fan der Wartburg, unterhalb derer ich ja geboren bin,
aber gegen diese Bauwerke erscheint sie mir doch fast als „Puppenstube“. 
Das Kloster ist nicht umsonst Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
Es entstand im frühen Mittelalter und wurde maßgeblich vom Templerorden geprägt.
Es ist erstaunlich, wie gut alles erhalten ist. Dazu tragen bestimmt die vielen Helferlein bei, die an allen Ecken und Enden am restaurieren sind.
Das Zentrum des Städtchens mit seiner Altstadt lädt besonders abends zum Bummeln durch die engen Gassen ein.
Hier haben kleine Geschäfte und Restaurants wie in ganz Portugal noch bis in die Abendstunden geöffnet.
Besonders das historische Restaurant Antiqua ist eine Empfehlung wert.
Hier kann man in mittelalterlicher Kulisse gepflegt speisen. Die Karte ist zwar „überschaubar“, aber die einigen wenigen Speisen sind ein wahrer Gaumenschmaus.
Meinereiner gönnte sich eine Schweinshaxe, die mindestens (!) sieben (!) Stunden gegart wurde.
Sowas Leckeres hatte ich wahrlich lange nicht auf dem Teller 👌
Dazu gibt es leckeres „Farmer-Bier“, welches exzellent zum Gaumenschmaus gepasst hat.
Der Campingplatz
Okay, ich hab schon bessere Plätze gesehen. 
Zum Beispiel die ebenfalls kostenlos von der Stadt bereitgestellte Anlage in Alcobaça.
Dieser Platz hier in Tomar hat bestimmt schon bessere Zeiten gesehen.
Allerdings scheinen diese schon einige Jahre zurückzuliegen.
Seitdem der offizielle Campingtrieb eingestellt wurde, wird der Platz mehr oder weniger sich selbst überlassen. Es ist zwar eigentlich alles sauber, aber gepflegt ist eben anders.
Der Vorteil ist, dass der kostenlose Platz sehr im Zentrum der Stadt liegt und trotzdem absolut ruhig ist.
Von hier aus ist man in wenigen Gehminuten im Zentrum der Altstadt und
rundherum gibt es ausreichend Geschäfte zum täglichen Bedarf.
Ich stufe den Platz mal als Lost Place ein, aber macht euch gerne selbst ein Bild:
Bilder von Tomar und natürlich vom Kloster findet ihr wie immer bei
Tomar im November 2025














Moin, ist ja wirklich heftig. Die Burganlagen erinnern entfernt an Jordanien .
Ja, die haben wohl viel von der Gegend abgekupfert.